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Die 5 schlimmsten Fehler in der Hundeerziehung

Auch wenn Du sonst nichts liest – das solltest Du lesen. Diese Tipps sind wirklich erstaunlich! Ab wann sollte ein Hund in die Hundeschule gehen Worauf sollte ich bei der Hundeerziehung achten

Die richtige Hundeerziehung

hunde erziehungWenn man überlegt sich einen Hund anzuschaffen, stellt man sich immer so schön vor, wie es ist mit ihm zu spielen, herumzutollen oder ganz entspannt Gassi zu gehen, ihn Stöcke holen lassen, mit ihm durch Wald und Wiese zu wandern. Oft begeistern einen auch die eigenen Kinder für eines dieser kleinen knuffigen Wollknäule. 

Wie war es bei Dir am Anfang? Doch ganz ähnlich oder? 

Hattest Du nicht, als Du dich für einen Hund als Haustier entschieden hast, so eine tolle Vorstellung von Lachen, gemeinsam Spaß haben, rumtoben, Freunde sein, entspannenden Spaziergängen?

Stattdessen: Ständig Ärger, Schimpfen, Zerren an der Leine, dem Hund hinterherrennen. Gassi gehen ist eine Qual und Besuch lässt sich auch immer seltener blicken.

Hast Du vielleicht auch das Gefühl, das Dein Hund eigentlich macht was er will? 

  • Er hört grundsätzlich nicht, wenn Du ihn rufst
  • und geht niemals einfach bei Dir am Fuss.
  • Er will partout nicht alleine bleiben
  • und zerlegt derweil sämtliche Hausschuhe.
  • Er wühlt tagsüber in Nachbars Müll
  • und besetzt abends selbstverständlich die Wohnzimmercouch.
  • Er bespringt beim Gassi gehen alles an was vier Beine hat
  • Und zu Hause jeden der wenigen Besucher, die überhaupt noch kommen.

 

O.K. das mag jetzt ein wenig übertrieben sein, aber ich glaube Du verstehst, was ich meine. Lass es erst gar nicht so weit kommen! 

Denke daran, wie Du dir das Zusammensein mit einem Hund einmal vorgestellt hast. Da war doch von Harmonie, Glück, Freude und Zufriedenheit die Rede, oder? 

Gut. Du bist ja nicht naiv. Natürlich hast Du von Anfang an gewusst, dass ein wenig Erziehung dazugehört, aber das das so anstrengend werden würde? 

Klar, die ersten Tage müsste man dem Hund zeigen, wo es langgeht, wer hier das Sagen hat, aber dann würde sich das schon einspielen. Ihr würdet ein Team werden, richtige Freunde und Dein Hund würde Dir vertrauen und von alleine machen, was Du willst, weil er Dich ja so gern hat. Und wenn er sich erst einmal an ein paar Sachen gewöhnt hätte, würde alles funktionieren, wie von selbst. 

5 Tipps Zur Hundeerziehung

1. Gnadenfrist für Welpen bei der Hundeerziehung

Viele Hundebesitzer machen den Fehler, dass Sie Ihrem Hund im wahrsten Sinne des Wortes „Welpenschutz“ gönnen. Dabei solltest Du Deinem Hund vom ersten Tag an klar machen, welche Regeln in seinem neuen Zuhause gelten, was er darf und was er nicht darf. Eine feste Struktur vermittelt Deinem Hund auch ein Gefühl von Sicherheit.

2. Du textest Deinen Hund zu bei der Hunderziehung

Du brauchst Deinem Hund nichts zu erklären. Ansagen wie „Habe ich Dir nicht gesagt, Du sollst stehen bleiben?“ kommen nicht an – ganz im Gegensatz zu einem klaren „Sitz“ oder „Halt“. Hunde brauchen klare Ansagen. Bringe ihm das, was Du ihm mitteilen oder das, was Du von ihm willst, auf den Punkt – in ein bis zwei Worten. Äußere diese in einem freundlichen, aber bestimmten Ton. Wenn Dein Hund darauf hört, belohne ihn. Das kannst Du durch Streicheln tun oder auch mit einem Hundekeks oder ähnlichem – auch wenn Du Leckereien zur Belohnung nicht zur Gewohnheit werden lassen solltest. Aber mit Lob kannst Du sicherstellen, dass Dein Hund langfristig aufs Wort hören wird.

3. Schlechte Angewohnheiten oder Ausnahmen durchgehen lassen bei der Hundeerziehung

Auch wenn es putzig ist und auch noch nicht weh tut, wenn Dein Welpe oder junger Hund Dir in die Finger oder sich in Deinem Hosenbein verbeißt – lasse es nicht zu. Denn spätestens nach Zahnwechsel kann das Beißen zu einem schmerzhaften und auch gefährlichen Problem werden.

Mit einem deutlichen „Aus!“ gibst Du dem Tier zu verstehen, dass Du sein Verhalten nicht tolerierst. Weitere Möglichkeiten sind ein kleiner Knuff in die Seite oder aber ein sanfter Schnauzgriff. Alternativ kannst Du Deinen Hund auch anknurren. Was im ersten Moment ein wenig lächerlich klingt, ergibt Sinn, wenn Du dir vor Augen führst, dass die Mutter Deines Hundes ihn genauso in seine Schranken weisen würde.

Das Gleiche gilt für andere Unarten: Wenn Du nicht möchtest, dass Dein Hund am Essenstisch bettelt oder an Dir oder anderen Menschen hochspringt, musst Du ihm das rigoros verbieten. Das gilt übrigens für alle Familienmitglieder. Es darf also nicht sein, dass Du Deinem Hund nichts vom Essen gibst, Dein Partner oder Dein Kind den Hund aber doch mit Resten vom Mittagessen füttern. Hatte er nämlich einmal damit Erfolg, so wird er sich merken, dass sich „betteln“ lohnen kann.

4. Du unterforderst Deinen Hund bei der Hundeerziehung

Dein Hund bellt und jault, sobald Du das Haus oder die Wohnung verlässt? Du kommst nach Hause und findest Deine Wohnung regelrecht verwüstet vor? Falls Dir das bekannt vorkommt, unterforderst Du Deinen Hund vermutlich.

Sorge für ausreichenden Ausgleich und Bewegung. Gehe mindestens drei Mal am Tag mit Deinem Hund raus. Mache lange Spaziergänge oder nimm Deinen Hund mit zu einer Radtour. Er kann an der langen Leine nebenher laufen. Natürlich solltest Du Deinen Hund auch geistig fordern. Dabei kann er sich auspowern und ist letztlich viel zu erschöpft, um auf dumme Gedanken zu kommen.

5. Du selbst handelst inkonsequent bei der Hundeerziehung

Wer einen Hund erzieht, weiß, wie viel Arbeit das ist und wie viel Geduld dafür nötig ist, bis das Tier gehorcht. Eine Herausforderung stellt beispielsweise der Straßenverkehr dar. Letztlich musst Du Deinen Hund angewöhnen, dass er an Ampeln auf dem Bürgersteig hält, Sitz macht und wartet. Nach einiger Zeit wird er das lernen und übernehmen.

Wenn Du selbst aber ein paar Mal ohne zu halten über die Kreuzung läufst oder nur flüchtig und ohne zu halten nach rechts und links schaust, wird Dein Hund sich auch das merken. Die Wahrscheinlichkeit ist folglich groß, dass Dein Hund am Folgetag ebenfalls ohne zu zögern über die Ampel preschen wird. Das richtige Verhalten muss immer wieder vorgelebt und mit Deinem Hund trainiert werden.

Wenn Du Deinen Hund mit Respekt und Geduld behandelst, könnt Ihr Beide langfristig zu einem Top-Team werden.

Wie Du Deinen Hund richtig erziehst kannst Du hier erfahren.

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